Das InterContinental Wien liegt direkt am Stadtpark gegenüber der U-Bahn Station und nur wenige Minuten von der Fußgängerzone entfernt. Auch wenn das Haus schon etwas älter ist, kann sich der Service wirklich sehen lassen...

Ich war erst vor ein paar Monaten in Wien und wollte mir über die Punktnacht mal das InterContinental Wien angucken. Die Preise finde ich sonst ziemlich ordentlich, also wurden es die 35.000 IHG Punkte für eine Nacht. Trotz der Punktenacht gab es ein Upgrade auf ein Deluxe Corner Room in der 7. Etage. Somit hatte man zwei große Fenster und das Zimmer wirkte eher wie ein kleineres Executive Zimmer. Die Einrichtung ist schon etwas in die Jahre gekommen, wie es sich gehört jedoch perfekt geputzt und für eine Nacht vollkommen okay. Irgendwie fühlt man sich durch die ähnlichen Produkte und die Gestaltung der Zimmer überall zu hause. Meiner Meinung nach riecht es in den meisten InterContinental Hotels auch gleich, das kann aber aufgrund der Pflegeprodukte reine Einbildung sein. Vom Hauptbahnhof war es ein kleines Stück zu Fuß, aber das Wetter war einfach zu schön, um es drinnen zu verbringen. Nur der Weekender hat da etwas gestört. Die Lobby ist der absolute Hammer, eine extrem hohe Decke, dunkles Holz und ein echtes Wiener Kaffeehaus, was will man mehr. Durch den Wandteppich wirkte es dann fast so, als bewege man sich durch ein Schloss. Der Check- In war super nett, das Upgrade bereits vorbereitet und die nette Dame hat dann auch noch die Begleitung aufs Zimmer durch den Manager angeboten, was ich dankend ablehnte. So groß kann das Hotel ja nicht sein, dachte ich zumindest. Aber gefunden habe ich mein Zimmer dann ziemlich schnell, ist ja nicht das erste Hotel in dem ich schlafe.

Zimmer und Ausstattung

Der Deluxe Corner Room lag am Ende des Ganges und war eines der größten Zimmer auf der gesamte Etage. Der Ausblick über Wien ist schon etwas besonderes, wenn man bedenkt, dass es nur ein Hochhaus in Wien gibt und das nennt sich InterContinental Wien. Ob Sonnenuntergang oder die glitzernde Stadt bei Nacht, es war einfach sehr schön anzugucken. Die Klimaanlage hat mich gerettet, da wir draußen noch immer über 30°C hatten. Es gab einen etwas zu klein geratenen Fernseher, ziemlich viel Stauraum und eine große Couch mit Tisch. Der Schreibtisch war in der Ecke leider etwas zu dunkel, dafür wirkte das Zimmer jedoch großzügiger. Wie gewohnt sind die Betten echt gut, jedoch schon etwas “älter” als dies in den neueren Häusern, wie z.B. Berlin oder Düsseldorf der Fall ist. Das Bad ist relativ klein, hat jedoch im Gang zur Badewanne und Dusche eingebaute Kleiderschränke, somit wird im Zimmer kein Platz verbraucht und wir haben mehr platz für unser Zeug. Scheinbar gibt es nebenan ein Zimmer, das mit diesem verbunden werden kann, deshalb die schöne Tür auf dem Bild unten. Als Ambassador gab es natürlich die typischen Geschenke wie Obst, eine Flasche Wein, mehrere Flaschen Wasser und die bekannte Wiener Schokolade. Die Club Lounge konnte ich nicht testen, da sich der Aufpreis für die eine Nacht nicht gelohnt hätte, immerhin hatte ich schon etwas gegessen und der Wein hat ausgereicht für einen Abend. Auch für Frühstück blieb keine Zeit, da der Zug nach Budapest am nächsten Morgen sehr zeitig fuhr und ich lieber in der Stadt essen wollte. Beim nächsten Aufenthalt (vielleicht renovieren sie ja bald), teste ich dann natürlich etwas ausgiebiger den Club und das Essen in Hotel. Letztendlich ein schöner Stay, wobei eine Renovierung so langsam aber sicher Angemessen wäre. Ich fühle mich jedoch in den InterContinental Hotels fast wie zu Hause und bin ein richtiger Fan der Marke geworden. Ihr könnt euch auf viele weitere Reviews und Bilder freuen. Das Hotel war angenehm leer, auch wenn am Abreisetag ein großer Bus mit Senioren ankam, meine InterContinental Ambassador Karte konnte den Weg frei machen und den Check- Out deutlich beschleunigen! Ach ja, Status sei dank geht das alles sehr unkompliziert.